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Offenes Museum – vom Keller bis zum Dachstock

1. Dezember 2019 / 14:00 - 17:00

Am Weihnachtsmarkt-Sonntag, 1. Dezember 2019 ist das ganze Dorf- und Heimatmuseum vom Keller bis zum Dachstock zu entdecken!

Im Stall gibt es wie immer leckere Kuchen, Weihnachtsgebäck und Kaffee.

In der guten Stube – im 1. Stock – wird – wie schon in der Kinderzeit der heutigen Großväter und Väter DER Traum und Wunsch eines jeden Buben war (und wahrscheinlich jeden Mannes auch vieler Väter) – unter dem Weihnachtsbaum eine Modelleisenbahn ihre Runden drehen. Ebenso können Kinder hier Weihnachtskarten mit Nadel und Faden selbst gestalten.

Wie gelingt ein richtig gutes, leckeres und schönes Springerle? Alle Informationen dazu gibt es in der Bauernküche. Auch Springerle der besonderen Art werden hergestellt.

Die Lichtstube, der Treffpunkt zum Feierabend – hier wird wie zu früheren Zeiten das Strickzeug oder die Häkelarbeit ausgepackt und natürlich darf das Schwätzen nicht zu kurz kommen.
Gleich nebenan in der Wirtsstube, sind die Kartenspieler bei ihrem gemütlich Sonntagnachmittags-Gaigel (oder Benokel).

Lieder zum Advent spielt ein Flöten-Trio um 15:00 Uhr und 16:00 Uhr im 2. Stock.

Geschichten und Gedicht unserer Heimatdichterin Julie Kern/Palmer werden in der nach ihr benannten Stube vorgelesen oder erzählt. Auch Amtsträger und Handwerker begegnen Ihnen auf dieser Etage. 

Auf dem Schienenkreis der einzigartigen Spielzeugwassermühle mit Hafenanlage im 3. Stock fährt eine Mini-Modelleisenbahn „Liliput“ von der Firma Märklin, diese Besonderheit wurde nur über einen sehr kurzen Zeitraum produziert. 

Ein ganz besonderer Weihnachtsbaum wartet im Keller auf Besucher.

Und je nach Wetterlage wird in oder vor dem Hafner-Häuschen ein historischer, sehr schön verzierter gusseiserner Herd gezeigt, eine Besonderheit aus unserer Sammlung.

Margarete Seibold

Präsentation des „neuen“ gusseisernen Herdes am Weihnachtsmarkt-Sonntag in oder vor dem Hafner-Häuschen

Der gebürtige Winterbacher Karl Benzenhöfer, hat uns diesen, von seiner Schwiegermutter aus Grunbach stammenden Herd, für das Dorf- und Heimatmuseum überlassen. Karl Benzenhöfer hat 1934 den Schulhauseinsturz überlebt und ist heute 93 Jahre alt. Wir danken Herrn Benzenhöfer auch an dieser Stelle nochmals für den schönen Herd.

Diese so genannten Sparherde wurden ab Mitte des 18. Jahrhunderts produziert. Unserer dürfte aus der Gießerei in Wasseralfingen (seit 1671) stammen, den späteren Schwäbischen Hüttenwerken (ab 1921). Siegfried Zarth ist derzeit dabei, den Herd zu restaurieren und ist mit seiner Arbeit weitgehend fertig. Der Herd wird „offen“ gezeigt, so dass die Funktionsweise ersichtlich wird.

Weihnachten ist ja ein Fest des Lichtes und der Wärme und so wollen wir den Herd am Weihnachtsmarkt präsentieren. Der Herd bzw. das Herdfeuer in seiner Urform ist die älteste angelegte Feuerstelle überhaupt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Mensch sich vor über 790 000 Jahren das Feuer mit seinen Eigenschaften Licht und Wärme zu Nutze gemacht hat.

Lassen Sie sich von diesem schönen „neuen“ Ausstellungsobjekt in unserem Museum überraschen.

Jürgen Rieger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Winterbacher Bauernhaus-Museumsfamilie freut sich auf Besuch!

 

Details

Datum:
1. Dezember 2019
Zeit:
14:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Heimatmuseum Winterbach
Herdfeld 5
Winterbach, 73650 Deutschland
+ Google Karte

Details

Datum:
1. Dezember 2019
Zeit:
14:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Heimatmuseum Winterbach
Herdfeld 5
Winterbach, 73650 Deutschland
+ Google Karte